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Betriebskonzept der Linien 2 und 5
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Autor

Admiral
12.12.2021 13:50     Antworten mit Zitat

die 2er nicht mehr zur technik zu führen macht bei 10min sinn, sofern die 5er DT fährt... ich denke einfach das FG potential o-dorf - technik ist um so vieles höher als amras - technik, dass man hier erst die kapazität auf der 5er hinauf schrauben müsste. sobald die in DT am weg ist, macht die umlegung von 5/2 bzgl HBF sicher sinn, die schnelle ost-west linie durch die MUS, und die stadtrundfahrt für die anderen...
auch würde das die varianz der ziele verbessern, wenn die 2er zum flughafen dann fährt, so würde man nicht nur o-dorf technik sondern auch o-dorf flughafen bedienen. andererseits würde nicht nur technik odorf sondern auch technik amras bedient werden...

jetzt bleiben nur noch die wetten abzuschließen, was zuerst passiert, die anbindung zum flughafen, oder die bayrische anbindung des BBT... die aktuellen diskussionen lassen wenig mut aufkommen, dass sich hier schnell was tut..
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Tram-Spotter
12.12.2021 15:24     Antworten mit Zitat

Tramtigers Vorschläge erscheinen mir allesamt durchdacht, machbar und logisch. Aus eigener Erfahrung fürchte ich jedoch, dass einer Umsetzung Entscheider nicht näher treten können, weil es aus deren Sicht nicht sein darf, dass ein kostenlos und unaufgefordert geliefertes Konzept verwirklicht wird, wenn doch sie von ihrer Position her dazu berufen sind selbiges zu liefern.
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luca
12.12.2021 16:47    Re: Strassenbahnkonzept - einen etwas andere Herangehensweise... Antworten mit Zitat

Tramtiger schrieb:
Nachdem heute der neue 'Fahrplan in Kraft getreten ist, kann ich auch einen Konzeptentwurf, den ich schon vor über einem Jahr an die Verantwortlichen in Stadt (Manni, Bürgermeister) und Land (Verkehrsplanung) als Diskussionsbeitrag geschickt habe auch hier posten.

Eignes findet sich im neuen Fahrplan ja wieder. Anderes, wie eine sinnvolle Anbindung des Bahnhofs aus dem Wesen sowie die Änderung der Endstation für die 3er leider nicht - Schade, aber es kommen ja wieder Fahrpanänderungen.

Bin ja schon auf die Diskussion gespannt.


Hab mir erlaubt die Linien zu visualisieren






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Verkehrsplaner
12.12.2021 18:29     Antworten mit Zitat

Ich bin auch kein Freund der Innenstadtrunde, aber ohne einen zusätzlichen Umlauf lässt sich keine Linie zum EKZ West verlängern. Dem Aufwand steht aber kein entsprechendes Verkehrsbefürfnis dort gegenüber, schon gar nicht, da Hötting aller Voraussicht nach doch nicht verlegt wird.
Das kommt erst wenn im Westen noch ein Ast gebaut wird.

Ansonsten kann ich mich nur nochmal wiederholen, es ist aktuell nicht mehr vorgesehen, dass eine Linie von Rum nach Völs fährt.

Was das sonstige Konzept angeht, da sind einige Dinge drin die sich leicht hinschreiben, aber nicht umsetzen lassen. Die 2 min Umsteigezeit kann man mit 4 min Takten schaffen, ansonsten funktioniert es immer nur in einer Richtung.
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lech
12.12.2021 21:13     Antworten mit Zitat

Verkehrsplaner schrieb:
Ansonsten kann ich mich nur nochmal wiederholen, es ist aktuell nicht mehr vorgesehen, dass eine Linie von Rum nach Völs fährt.

Sondern was?
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Verkehrsplaner
12.12.2021 21:41     Antworten mit Zitat

Rum - Peerhofsiedlung und Kerschbaumerstraße - Völs.
Das ursprüngliche Konzept baute darauf auf, dass man die Abschnitte außerhalb der Stadt weniger dicht befahren wollte. Das hat sich erledigt, und deswegen braucht man die Außenäste auch nicht mehr auf einer Linie.
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Hager
12.12.2021 21:46     Antworten mit Zitat

Dann ab Rum Dank Peerhofgleiskürzung ohne Doppeltraktion, gerade an der Verknotung mit der S-Bahn Unterinntal?
Anfang 2023 wird halt einmal die 5 bis Rum fahren, dann passiert zumindest bis 2026 ff nichts, da Völs noch nicht einmal fertig geplant zu sein scheint.
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Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.
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Admiral
12.12.2021 23:07     Antworten mit Zitat

naja so einfach wird sich aber dieser split der VVT linien über die stadtgrenze hinaus auch nicht machen lassen oder? dürfte hier auch etwas mit der konzession zusammen hängen...
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manni
12.12.2021 23:48     Antworten mit Zitat

Hager schrieb:
Dank Peerhofgleiskürzung


Bitte, wie oft muss ich es denn noch wiederholen: wenn Doppeltraktionen in die Peerhofsiedlung notwendig werden, dann wird das außen gelegene Wendegleis entsprechend verlängert. Ich erinnere daran, dass der restliche Streckenast ganz normal doppeltraktionstauglich ist.
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manni
12.12.2021 23:57     Antworten mit Zitat

Tramtiger, ich habe das damals weitergegeben und auch mit dem Bürgermeister und politisch Zuständigen im Land besprochen. Danke nochmal. Ich finde, da sind gute Ideen drin und ich teile die Meinung, dass eine durchgehende Verbindung der S-Bahnhöfe mit der selben Tramlinie nicht notwendig ist; dafür gibt es ja die S-Bahn.
An der Aufteilung der Finanzen zwischen Land, Stadt, Bund scheitert das nicht, es werden aber mehrere Verträge geändert werden müssen.
Ich bin sehr dafür, denkflexibel intelligentere Lösungen zu schaffen, wo das möglich ist und die politischen Verantwortungsträger:innen sind dafür auch aufgeschlossen.
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Oeffinator
13.12.2021 08:04     Antworten mit Zitat

manni schrieb:
Ich bin sehr dafür, denkflexibel intelligentere Lösungen zu schaffen, wo das möglich ist und die politischen Verantwortungsträger:innen sind dafür auch aufgeschlossen.


Denkflexibelere Ansätze sind auch dringend notwendig, da sie gerade im Verkehrsbereich Auswirkungen auf die gesamte Stadtdynamik mit sich ziehen, die ich in Innsbruck eigentlich generell als ganz gut erachte.
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Ein funktionierender und leistungsfähiger ÖPNV ist für eine dynamische, pulsierende und wirtschaftlich erfolgreiche Stadt die Essenz der Zukunft.
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Tramtiger
13.12.2021 21:34     Antworten mit Zitat

Lieber Manni, liebe Alle!

Ich hatte niemals Zweifel, dass Du, Manni, meine Ideen nicht auch weitergeleitet hast. Ob die nun umgesetzte Änderung damit im Zusammenhang stehen oder nicht ist nicht das Thema. Es können auch mehrere Leute gleich (vielleicht auch gute) Ideen haben.

Jedenfalls ist es wichtig, das auch Gedanken außerhalb der eigentlichen Entscheidungsträger gewürdigt werden.

Ich finde, dass der Schwung der Anfangszeit im Forum leider etwas verloren gegangen ist. Dabei ist es gerade in diesem Bereich unglaublich wichtig möglichst viele Gedanken und Ideen einzubringen. Das hilft allen. Das eigene Ego - auch wenn es natürlich frustrieren ist, wenn man den Eindruck hat dass nix weiter geht - sollte dabei nicht im Vordergrund stehen.

Daher mein Wunsch an alle (und das Christkind ;-)) - gemeinsam weiter! Manni wird schon wissen, wie der die Idee an der richtigen Stelle deponiert. Er sitzt an der richtigen Position.
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Verkehrsplaner
13.12.2021 23:50     Antworten mit Zitat

Also dein Beitrag klang aber irgendwie weniger nach kolaborativer Ideenfindung als nach dogmatischen Forderungen. Oder sollte ich die Formulierungen missverstanden haben?
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Fibk
17.12.2021 12:47     Antworten mit Zitat

Ich finde das Linienkonzept von Tramtiger prinzipiell sehr gut, aber unter folgenden Bedingungen:

- der 10min Takt muss zumindest MO-SA untertags gelten
- Sonn/Feiertags und Abends müssen alle Linien im 15min Takt verkehren

Und das ist auch schon die Krux: Um einen solchen Fahrplan zu realisieren braucht es einen deutlich größeren Fahrzeugauslauf ...
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Admiral
17.12.2021 15:21     Antworten mit Zitat

ach mit den demos ist aktuell ein fahrplan sowieso total egal... kastl leer machen, irgenwdann kommt schon ein zug... am mittwoch hab ich die 3er auf der unibrücke von norden kommend mit endhaltestelle anichstr gesehen, alle linien sind sowieso richtung termin abgebogen...
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lech
17.12.2021 15:41     Antworten mit Zitat

Mittwoch musste ich aus dem Büro heim durch 3 Polizei-Permimeter.

Sonntag davor hab' ich mir eine wohl von der Demo stammende Scherbe in den Fahrradreifen eingefahren, Werkstattbesuch.

Vielleicht sollte ich ein paar Kanaldeckel in der Gegend mit "Impfkanal" beschriften.
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Ingenieur
18.12.2021 21:24     Antworten mit Zitat

Zurück zum Thema Betriebskonzept:
Linie O 2018 J. Kerschbaumerstraße - Allerheiligen: 31min
Linie 2 2022 J. Kerschbaumerstraße - Peerhofsiedlung: 40min
Fahrzeitunterschied Mitterhoferstraße - Sillpark: 4min (wegen Umweg bei Linie 2)

Das heißt: Linie 2 ist 2022 5min langsamer als der O-Bus 2018. (fahrplanmäßig, aber der hält auch nicht immer ...)

Bevor man über neue Linienkonzepte nachdenkt, sollte man besser dieses Problem in den Griff bekommen, wenn man den öffentlichen Verkehr attraktivieren möchte.
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Fibk
19.12.2021 01:00     Antworten mit Zitat

Ingenieur schrieb:

Bevor man über neue Linienkonzepte nachdenkt, sollte man besser dieses Problem in den Griff bekommen, wenn man den öffentlichen Verkehr attraktivieren möchte.


Das wird aber teuer, denn da wird man den Großteil der Strecke neu trassieren müssen ...
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Admiral
19.12.2021 08:16     Antworten mit Zitat

naja, ich bild mir noch immer schwer ein, dass ursprünglich die 5er über den HBF 3min länger gebraucht hat, als die 2er über die MUS... und jetzt fahren sie dort gleich lange.. ich kann allerdings nicht beurteilen, wo der unterschied behoben worden ist.. aber gefühlt würde ich sagen
sillpark -> LAMU 2min
LAMU -> MUS 1min
MUS -> MTS 1min
MTS -> MT 1min
MT -> Uni 1min
Uni -> FW -> 1min
damit wäre ich wieder auf den 3min zeitunterscheid und dem gefühl, dass es nicht die beschleunigung der 5er auf 10min für die gleiche strecke war, was den takt in einklang gebracht hat...

ich denke es wäre auch viel drinnen, ohne die bahn neu zu trassieren. wenn die ampelschaltungen verlässlicher wären, könnte man auch sicher etwas den fahrplan stauchen, wenn die trasse vom IV mit schwellen baulich abgegrenzt wäre, dann müsste man nicht so oft bremsbereit fahren, meinungsbildung und marketing in richtung, die tram hat vorrang vor anderen verkehrsmitteln und fordert den ein, würde auch viel defensives fahren unnötig machen, wenn man sich halbwegs sicher sein kann, dass radfahrer, fußgänger und autofahrer nicht die tram als "die bleibt eh stehn" wahrnehmen. dann was mir auch in wien wieder aufgefallen ist, immer öfters sieht man einfach die rot/gelben fußgängersignale, die übergänge a auch optisch vor bahnen sperren
sind alles kleinigkeiten die sich aber auf der strecke dann aufsummieren... und gerade aus budget diskussionen heraus, sehe ich hier auch einen hebel, verbesserungen und einsparungen zugleich zu erreichen, das könnte man sicher auch mal den verhinderern und gegnern des ÖVs unter die nase reiben, wäre wahrscheinlich halt nur etwas arbeit das aufzubereiten, was ihr IV liebe die stadt kostet, und das ÖV blockierende verhalten...
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Oeffinator
20.12.2021 08:54     Antworten mit Zitat

Fibk schrieb:
Ingenieur schrieb:

Bevor man über neue Linienkonzepte nachdenkt, sollte man besser dieses Problem in den Griff bekommen, wenn man den öffentlichen Verkehr attraktivieren möchte.


Das wird aber teuer, denn da wird man den Großteil der Strecke neu trassieren müssen ...


Neues Linienkonzept mit (teilweise) neuen Trassen verbinden.
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