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ÖV nach dem Coronavirus
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Autor

Admiral
06.08.2020 13:35     Antworten mit Zitat

angeblich gibts dort oben nicht nur den gasthof.. ich habe jetzt die destination und nicht den gasthof gemeint...
aber stimmt, wer zuerst mit dem auto in die stadt runter fährt, kann danach auch wieder mit dem auto rauffahren..
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sLAnZk
06.08.2020 14:21     Antworten mit Zitat

Andererseits: wie wärs, wenn man am Ölberg einen seriösen Ticketautomaten erprobt, den man, wenn er dann ausgereift ist, in ganz Innsbruck aufstellt?
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Es kreist die Tram in meinem Kopfe
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das hab ich jetzt davon.
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bahnbauer
06.08.2020 19:22     Antworten mit Zitat

Haha! Innsbruck will und wird wieder das Rad neu erfinden. Greift doch endlich auf etablierte Technik zurück. Kommt auch billiger, aso vergessen, dann würden die ganzen Expertenrunden und Kommissionen wegfallen.
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IVB-Opfer
06.08.2020 22:32     Antworten mit Zitat

Immerhin könnte daraus ein interessantes Geschäftsmodell für die IVB entstehen: Kein Kartenverkauf beim Fahrer, keine Automaten und dann....KONTROLLE und ABKASSIEREN!
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Hager
07.08.2020 21:13     Antworten mit Zitat

Ich habe nicht Automaten überall gefordert, sondern nur ein Information (=Anleitung) angeregt, wie man ein Ticket auf sein Handy laden kann. Das sind alles Prozesse, die man beschleunigen und bremsen kann. Im Interesse eines möglichst gleichmäßigen und zügigen ÖV sollte man die eher beschleunigen: Digitalisierung der Fahrscheine und an wichtigen Haltpunkten Fahrscheinautomaten. Corona ist hier eine Chance zur Veränderung, daher keinesfalls zurück zum Verkauf beim Fahrer. Wie oft habe ich gesehen, dass noch beim Fahren (aus Zeitdruck) kassiert wurde. Das ist wie Handy am Ohr beim Autofahren.
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Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.
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Admiral
08.08.2020 21:57     Antworten mit Zitat

ich frag mich noch immer, warum man bei uns nicht wie in vielen anderne städten einfach die tickets im fahrzeug an automaten verkauft...
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lech
08.08.2020 22:18     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
ich frag mich noch immer, warum man bei uns nicht wie in vielen anderne städten einfach die tickets im fahrzeug an automaten verkauft...


Systemkosten.

Vielleicht zu viele Fahrzeuge die abwechselnd für VVT und als Charter im Einsatz sind?

Und wenn ich mir anschaue wie patschert und verbohrt VVT & IVB im Digital-Bereich sind würde auch nix Gutes herauskommen, siehe Z.b. Entwerter mit Auslöser an der falschen Stelle, Verweigerung Echtzeitdaten öffentlich zugänglich zu machen (Öffi, Google Maps), Jobticket-Vertrag ohne volles MS Office unmöglich ausfüllbar, keine Twitter-Kanäle, ...
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sLAnZk
10.08.2020 09:54     Antworten mit Zitat

bahnbauer schrieb:
Haha! Innsbruck will und wird wieder das Rad neu erfinden. Greift doch endlich auf etablierte Technik zurück. Kommt auch billiger, aso vergessen, dann würden die ganzen Expertenrunden und Kommissionen wegfallen.

Wäre nicht das erste Mal, was man an den bestehenden Stelen gut sehen kann.
Man könnte auch eine solche hinaufstellen auf den Ölberg, warum nicht.

Besser wäre natürlich ein System am aktuellen Stand, bräuchte halt eine gewisse Übergangszeit, was bedeutet, man müsste sofort damit anfangen, sobald eine vernünftige Entscheidung getroffen ist.
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Ingenieur
10.08.2020 10:03     Antworten mit Zitat

Und als Sahnehäubchen eine weitere VVT-Fehlleistung zur Freude eines Stammkunden.

Man bekommt vom VVT einen Gutschein für den Kauf eines neuen Jahrestickets. Und aufgrund des Betrags weiß der VVT offensichtlich genau über die Art des Tickets bescheid.



Und wenn man den Gutschein dann einlösen will, heißt es plötzlich, der wäre für diese Art von Ticket nicht gültig. Damit stellen sich folgende Fragen:
- Warum gibt es außer kryptischen Allgemeinformulierungen im Kleingedruckten keinen Hinweis, daß der Gutschein für das gegenständliche Ticket nicht gültig ist?
- Warum erhält der Kunde überhaupt einen Gutschein, wenn dieser für sein Jahresticket (Stadtverkehr Innsbruck) nicht gültig ist (immerhin steht "jeglicher Art" im Angebot)?

Der Kunde kommt sich jetzt etwas verarscht vor. Und in Zukunft fährt er, weil es in Coronazeiten ohnedies sicherer ist, eben mit dem Auto zur Arbeit ...
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Fibk
10.08.2020 19:25     Antworten mit Zitat

Also dabei kann es sich nur um eine Fehlleistung eines Mitarbeiters bzw. einer Mitarbeiterin handeln denn ich kenne persönlich genügend Fälle wo das problemlos angerechnet wurde (auch reine Kernzonen Jahreskarten).
Und der Gutschein gilt dafür definitiv ...
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Ingenieur
11.08.2020 08:33     Antworten mit Zitat

Da waren wohl mehr als ein Mitarbeiter beteiligt.

Konkret handelt es sich um ein Partnerticket zum Jobticket für die Kernzone Innsbruck. Im IVB-Kundencenter hat beim Kauf bereits die Eingabe des Gutscheincodes nicht funktioniert. Die Mitarbeiterin hat daraufhin mit dem VVT telefoniert, dort wußte man kurzfristig nicht weiter. Es wurde daher vorerst kein Ticket ausgestellt.
Am darauffolgenden Tag kam dann ein Anruf von den IVB, daß laut Auskunft des VVT der Gutschein nur für Tickets gilt, die über die Kernzonengrenze hinausgehen.

Was soll man bei so viel geballter Kompetenz als Kunde dann noch machen?
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patler
11.08.2020 09:07     Antworten mit Zitat

Hager schrieb:
...daher keinesfalls zurück zum Verkauf beim Fahrer. Wie oft habe ich gesehen, dass noch beim Fahren (aus Zeitdruck) kassiert wurde.


Dann war das aber keine reine IVB-Linie, denn dort wurden die Kassen vor Wochen bereits ausgebaut und nun teilweise auch sämtliche dafür notwendig gewesenen Adapter.
Beim VVT wird das auch weiterhin mit dem Ticketverkauf bleiben, denn - was man so hört - will dieser den Ticketverkauf nicht einstellen. Was natürlich sehr schade und nicht zu begrüßen ist.
Man verstehe es zwar im hintersten Loch von Tirol, wo wahrlich kein Vorverkauf sein wird, aber in und um Innsbruck herum empfinde ich das, ob der Möglichkeit an Vorverkauf, nicht mehr unbedingt als notwendig.
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Admiral
11.08.2020 16:47     Antworten mit Zitat

auch in den bahnen fahren die kassen aktuell noch mit..
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Hager
12.08.2020 16:37     Antworten mit Zitat

Ich meinte natürlich die Zeit vor Corona.
Auf dem Land ohne Post und ohne Geschäft wird es mit dem Vorverkauf schwierig. Da nützen vorerst nur Automaten an zentralen Stellen eines Ortes. Dazu muss man halt den Ticketerwerb über Handy entsprechend forcieren. Längerfristig ist das ohnedies die Lösung.
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manni
15.08.2020 00:29     Antworten mit Zitat

Hager schrieb:
Längerfristig ist das ohnedies die Lösung.


Genau. Mittelfristig sogar. Ganz können wir auf das Papierticket noch nicht verzichten, aber Automaten brauchen wir nicht mehr groß zu installieren. Diese Zeiten sind vorbei.
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IVB-Opfer
15.08.2020 23:30     Antworten mit Zitat

Und das heißt also in Zukunft, dass Leute ohne Smartphone (kenne in meiner engeren Umgebung alleine fünf, alle eher jung) dann nicht mehr IVB fahren dürfen, oder verstehe ich das falsch? Vermutlich ist das das Kundenverständnis der Grünen, dass man die Benutzung der Öffis möglichst verkompliziert und sich z.B. an den ÖBB orientiert.

N.B.: Einfache und zweckmäßige Automaten im Fahrzeug gab es in Budapest schon vor mehr 50 Jahren. Auch in Wien funktioniert es prächtig, und der Betrieb ist dort doch etwas größer als die IVB.
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lech
15.08.2020 23:38     Antworten mit Zitat

IVB-Opfer schrieb:
Und das heißt also in Zukunft, dass Leute ohne Smartphone (kenne in meiner engeren Umgebung alleine fünf, alle eher jung) dann nicht mehr IVB fahren dürfen,

Das frage ich mich auch. Wobei ich ausser meiner Mutter (hat sowieso TirolCard) nur eine solche Person kenne, die zugegeben jünger ist als ich.
Aber die Lösungen in Südtirol oder den Niederlanden funktionieren auch für solche Kunden.
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patler
16.08.2020 03:17     Antworten mit Zitat

Naja, anstatt überall Automaten aufzustellen wäre meiner Meinung nach die Münchner Variante einfach am kundenfreundlichsten und logisch zugleich.

In jeden Bus einen AUtomaten einbauen, finito. Somit hat jeder Zugang zum ÖV, auch Personen ohne Smartphone, Ortsunkundige und Leute, die einfach ihr Ticket im Bus kaufen wollen (Man kennt es von Banken und Postämtern: Menschen, die für alles noch zum Schalter gehen).

Weiters wäre es absolut von Vorteil, wenn nun endlich einmal publik gemacht wird, dass im Stadtbus/in der Straßenbahn keine Tickets mehr verkauft werden.
Mit Beginn von Corona-Maßnahmen, per Mitte März, gibt es nun seit fast einem halben Jahr keinen Ticketverkauf mehr in genannten Öffis. Und trotzdem kommen tagtäglich mehrere Fahrgäste, die ein Ticket im Fahrzeug kaufen wollen.

Auch so etwas, gehört regelmäßig durchgesagt, an den Smartinfos angeschrieben und auch in Printmedien "inseriert".
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Admiral
16.08.2020 06:49     Antworten mit Zitat

ja.. wobei da mir schon mehrfach aufgefallen ist, dass die fahrer kulant sind und die leute einfach so mitnehmen...

aber für gelegenheitsfahrer macht man die schwelle einfach höher... evtl eine versteckte förderung der autoindustrie?

ich für meinen teil hab zwar ein smart phone, seh aber nicht ein, warum ich irgendwas über meinen handyvertrag abrechnen soll, oder einen drittanbieter mit einbinden soll... bzw extra eine app dafür installieren interessiert mich eigentlich a net..
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Linie O
16.08.2020 11:08     Antworten mit Zitat

IVB-Opfer schrieb:
Und das heißt also in Zukunft, dass Leute ohne Smartphone (kenne in meiner engeren Umgebung alleine fünf, alle eher jung) dann nicht mehr IVB fahren dürfen, oder verstehe ich das falsch?


Ich hoffe doch stark, dass sich in den nächsten Jahren etwas in Richtung elektronischer Fahrkarte und flexiblerer Fahrpreise tut, so wie das in vielen anderen Städten weltweit (leider nicht im deutschsprachigen Raum) seit Jahren gang und gäbe ist.



IVB-Opfer schrieb:
Auch in Wien funktioniert es prächtig, und der Betrieb ist dort doch etwas größer als die IVB.


Anmerkung dazu: In Wien gibt es nur in den Straßenbahnen Automaten. In den Bussen hat man den Fahrscheinverkauf schon vor Jahren gänzlich eingestellt. Übrigens ganz ohne irgendwelche zusätzlichen Automaten aufzustellen.



admiral schrieb:
ja.. wobei da mir schon mehrfach aufgefallen ist, dass die fahrer kulant sind und die leute einfach so mitnehmen...


Kulant ist da wohl das falsche Wort. Viel mehr werden die meisten Fahrgäste auf eigene Gefahr mitgenommen und wenn dann doch gerade kontrolliert wird, dann können die Fahrgäste das erfahrungsgemäß im Kundencenter ausdiskutieren.
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