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Fahrzeug Technik |
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Ingenieur |
| 19.03.2019 12:26  |
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Sehr gutes Beispiel, wie man es richtig macht. Und wie im Beitrag erwähnt, gehört dazu nicht nur Fachwissen, sondern auch Mut ...
Zur Barrierefreiheit: Zum einen erscheinen die Bahnsteige auf den Bildern niedriger als in Innsbruck. Und zum anderen geht aus den Bildern nicht hervor, wie die Barrierefreiheit in der Haltestelle Stadttheater realisiert wurde. Das wäre vor allem im Hinblick auf die Neugestaltung der Museumstraße interessant.
| Zitat: |
| ... das sollten sich die Innsbrucker Verantwortlichen bei ihren Freunden in Freiburg ansehen |
Dafür ist es nun leider viel zu spät :(
Jedenfalls beweist die neue Linie in Freiburg wieder einmal eindrücklich meine Meinung:
Innsbruck gebührt sicherlich der Weltmeistertitel für die am unsinnigsten gestaltete Straßenbahn-Neubaulinie der Welt. Und mit dieser Hypothek, welche sich auch nicht mehr beheben läßt, müssen die Öffi-Kunden und Steuerzahler in den kommenden Jahrzehnten leben ... |
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Tramtiger |
| 19.03.2019 12:53  |
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Eines finde ich am "Modell Innsbruck, zur für den MIV möglichst störungsfreien Implementierung einer Straßenbahn nach Gründerzeitstandard" schon interessant. In der Nummer 3 des IVB-Magazin's zum Straßenbahnausbau ist zu lesen, dass der ehemalige Betriebsleiter der Freiburger Verkehrsbetriebe und Tramexperte DI Thomas Ruf als externer Berater für den Ausbau in Innsbruck fungiert. Das war 2014. Hat jemand eine Ahnung, ob diese Beratertätigkeit jemals auch zu realen Maßnahmen geführt hat? Ich zweifle doch sehr daran...
https://www.ivb.at/fileadmin/downloads/ivb_tram_magazin_nr3_screen_RZ2_FREIGABE.pdf |
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Stefan97 |
| 20.03.2019 18:05  |
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Am Nachmittag funktionierten mal wieder die Anzeigen in der Maria-Thersien-Str nicht. Ergebnis: 15 Minuten warten auf eine 2er ohne Infos. Es kann nicht sein, dass es dauernd Probleme mit den Echtzeitinfos gibt(App geht auch nicht). Am Fürstenweg funkionieren dagegegen die Echtzeitinfos.
Auch ist heute wieder der Wurm auf der 2er drin. Heute gegen 14 Uhr lt. Anzeige Unfall. Deswegen kam 35 Minuten nix bevor ein Bus kam. Davor gabs auch schon Verspätungen von über 10min. Komischerweise ist die 5er fast immer pünktlich. Ist mir am Wochenende schon so aufgefallen. Gibts da ein Grund dafür, dass die 2er in der Regel mehr Verspätung als die 5er hat? |
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IBKBus |
| 20.03.2019 18:28  |
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| Der Grund ist der Innrain, der von Öffis zu stark freqzentierte Burggraben und zu enge Straßenbahnzüge mit zu wenig Türen. |
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lech |
| 20.03.2019 19:04  |
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| Die Uni hat wieder angefangen, und auf Normallast ist das System nicht ausgelegt ;-) |
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Stefan97 |
| 20.03.2019 19:22  |
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| lech schrieb: |
| Die Uni hat wieder angefangen, und auf Normallast ist das System nicht ausgelegt ;-) |
Stimmt. Aber das Hauptproblem ist, dass die Leute alle im Türraum stehen bleiben und nicht durchgehen. Beim Bus kommt es mir nicht so schlimm vor(aber nicht immer). Letzte Woche an der Usi beim F erlebt, dass die Leute alle brav durchgegangen sind und der Bus dann bis auf den letzten Millimeter besetzt war. Umfallen war nicht möglich. Kaum in der Tram standen alle im Türbereich wie hingenagelt. |
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DUEWAG 240 |
| 20.03.2019 20:14  |
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Linie 2:
19:05 Hst. Klinik ab und am Terminal um 19:13 Uhr. |
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Wolfgang |
| 20.03.2019 20:59  |
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Diese Woche, Kreuzung Pempbaurstraße zur Reichenauer Straße, aus der PS kommend:
- Tram erreicht die Ampel, rot für Tram und parallelen MIV
- paralleler MIV bekommt grün
- Querverkehr bekommt grün
- paralleler MIV bekommt grün
- Tram bekommt grün
Wer programmiert bzw. bestellt so was? Zwei Grünphasen für die neben der Tram fahrenden Autos, bevor die Tram in die RS einbiegen darf? |
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Ruppert |
| 20.03.2019 21:22  |
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| Leider ist die Lösung des Problems auch schon beschlossen: Ab 15. April wird die Fahrzeit auf der Linie 2 um einige Minuten verlängert, um die Einhaltung des Fahrplans gewährleisten zu können. In den letzten zwei Monaten wurde eh optimiert, mehr geht nicht. Pech gehabt. Zum Heulen. |
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Ingenieur |
| 20.03.2019 21:27  |
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"Der morbide Charme der Langsamkeit oder Endzeitstimmung bei der Innsbrucker Straßenbahn" ... :D
Ein noch nicht zu Ende geschriebenes Drama in vielen Akten und mit vielen Laiendarstellern. Eintrittskarten werden vom Steuerzahler subventioniert.
Die Ampelprogrammierung antizipiert lediglich die kommenden Entwicklungen. Mangels Attraktivität werden in der Bahn bald so wenige Fahrgäste sitzen, daß eine Bevorrangung der Autofahrer durchaus gerechtfertigt ist ... :roll: |
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Admiral |
| 20.03.2019 21:30  |
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Die Türräume in der Strab laden einfach zum Aufenthalt ein, weil es rundum zu eng zum weitergehen ist... außerdem sind die Abstände zwischen den Türen größer als bei den Bussen, womit man die Zwischenräume noch schlechter anfüllt. Dazu können obligatorische Türnähesteher bei der ersten und letzten Türe nicht einfach aussteigen um Leute aus und einzulassen, weil sie zu schmal sind als dass 2 nebeneinander Platz wechseln können... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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Martin |
| 20.03.2019 22:40  |
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Auch für innsbruck wäre einen solche Karte nicht schlecht: http://content.tfl.gov.uk/walking-tube-map.pdf
"Walking can be a quick and easy way to get around, particularly when travelling during the busiest times,..." _________________ Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden. |
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manni |
| 20.03.2019 23:11  |
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| Ruppert schrieb: |
| Leider ist die Lösung des Problems auch schon beschlossen: Ab 15. April wird die Fahrzeit auf der Linie 2 um einige Minuten verlängert, um die Einhaltung des Fahrplans gewährleisten zu können. In den letzten zwei Monaten wurde eh optimiert, mehr geht nicht. Pech gehabt. Zum Heulen. |
Steht schon seit neun Tagen in einem Artikel auf der Website und ist eine vorübergehende Maßnahme, nicht "die Lösung des Problems". Selbstverständlich wird weiter an der Beschleunigung gearbeitet, auch das steht in dem Artikel. Da gab's doch mal diesen Spruch: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil", oder so ähnlich. :D |
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IVB-Opfer |
| 21.03.2019 00:01  |
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| manni schrieb: |
| Ruppert schrieb: |
| Leider ist die Lösung des Problems auch schon beschlossen: Ab 15. April wird die Fahrzeit auf der Linie 2 um einige Minuten verlängert, um die Einhaltung des Fahrplans gewährleisten zu können. In den letzten zwei Monaten wurde eh optimiert, mehr geht nicht. Pech gehabt. Zum Heulen. |
Steht schon seit neun Tagen in einem Artikel auf der Website und ist eine vorübergehende Maßnahme, nicht "die Lösung des Problems". Selbstverständlich wird weiter an der Beschleunigung gearbeitet, auch das steht in dem Artikel. Da gab's doch mal diesen Spruch: "Wer lesen kann, ist klar im Vorteil", oder so ähnlich. :D |
Das Arbeiten an der Beschleunigung ist aber schon ein "Sand-in-die-Augen-streuen", wenn man die Realität betrachtet. Ich persönlich bin es leid, meine dauernden Ampelerfahrungen zu posten, weil es eh nichts nützt. Wirklich tun tut sich nichts, zumindest nicht aus der Sicht eines Außenstehenden, der täglich mit der Tram unterwegs ist. Politikersprech ist offenbar Parteiübergreifend. |
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lech |
| 21.03.2019 00:44  |
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Wobei selbst die nicht perfekt ist.
1. fehlen Querverbindungen (Aldgate nach Aldgate East sind mit Ampelglück keine 2 Minuten, rentiert sich wegen der unterschiedlichen Takte von District und Circle manchmal, Cirlce nur alle 10 Minuten).
2. Wegzeiten beim Umsteigen sind nur sehr grob in Relation zu den Strichlängen, wobei's auf der Kartenansicht eh noch halbwegs passt. Bank/Monument sind locker an die 10 Minuten, Jubilee/Metropolitan in Finchley Road ist nur ein Bahnsteigwechsel IIRC. Ich glaub' dafür gibt's aber eh ein dediziertes PDF von Dritten, da bestehen schon Chancen dass das integriert wird.
/OT |
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Martin |
| 21.03.2019 01:05  |
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Das hab ich mir auch gedacht - Querverbindungen kürzen ab.
Ich bin in London kaum einmal Tube gefahren sondern von Highgate bis Kew oder von Milbank bis Docklands meist zu Fuß unterwegs gewesen. Nördlich der Themse ist London sehr "walkable" _________________ Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden. |
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lech |
| 21.03.2019 01:13  |
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| Martin schrieb: |
| Nördlich der Themse ist London sehr "walkable" |
Ich würde da fast noch auf "Innenstadt" einschränken, etwa was die Circle abdeckt.
Außerhalb ist schon oft Infrastruktur im Weg, z.B. Straßen (ohne Gehsteig), Kanäle, Schienen, lange Gebäudereihen, und ich meine vor allem ohne Querungsmöglichkeiten.
In Innsbruck ist nur der Inn von Mühlauer bis Reichenauer Brücke und evtl. Autobahn/Inn von Kranebitten bis Kettenbrücke ähnlich "im Weg" für Fussgänger. |
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Martin |
| 21.03.2019 10:48  |
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Ja - im Bereich der "New Towns", die es auch in London gibt, sind vor allem drumherum viele Straßenungetüme. Z.B. Thamesmead South (als ich es besuchte wusst ich noch nicht, dass dort Clockwork Orange gedreht wurde) ist im inneren zwar brutalistisch, aber doch sehr vekrehrberuhigt, der Spaziergang von Abbeywood dorthin ist aber mäßig erfreulich.
Im wesentlichen habe ich London als eine Art (wesentlich größeres) Hötting + St. Niklolaus in Erinnerung. Alles OT, wär was für einen eigenen Thread :-) _________________ Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden. |
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Schienenschraube |
| 21.03.2019 18:34  |
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| Frustrierend ist auch, sobald man sich freut, dass mal eine Ampelanlage einigermaßen so macht wie soll...böses Erwachen am nächsten Tag. Beispiel Ausfahrt Leipziger Platz Richtung Defereggerstr. Vor ein paar Tagen ging die Ampel schön auf grün, als die Tram anfuhr ... nun wieder warten...warten...warten. So als ob es Absicht wäre... |
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