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| Autor |
Ingenieur |
| 05.02.2019 16:05  |
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So einfach ist das ganze leider nicht.
StVO §76a Fußgängerzone: Hier gilt grundsätzlich Schrittgeschwindigkeit mit dem Hinweis, daß die Höchstgeschwindigkeit für Schienenfahrzeuge nach eisenbahnrechtlichen Vorschriften festzulegen ist. Leider sagt die entsprechende Straßenbahnverordnung 1999 im §53 diesbezüglich nichts aus.
StVO §76c Begegnungszone: Hier gilt grundsätzlich für alle Verkehrsteilnehmer eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h (mit Möglichkeit der Erhöhung auf 30 km/h).
In jedem Fall handelt es sich bei den Angaben um die Höchstgeschwindigkeit! D.h., der Fahrer ist trotzdem verpflichtet, die tatsächliche Geschwindigkeit an die Verkehrsverhältnisse und die Eigenschaften seines Fahrzeugs anzupassen. Wenn daher (z.B. wegen hohen Fußgänger- oder Radfahreraufkommens, Kindern im Gleisbereich etc.) ein erhöhtes Gefährdungspotential zu erwarten ist, dann muß die Geschwindigkeit reduziert werden. Ein mit 10 bis 15 km/h erlaubterweise in Gleismitte fahrender Radfahrer bremst die Tram daher im ungünstigsten Fall auf die ganze Länge des Abschnitts ein. Im günstigsten Fall geht es zwischen den Haltestellen, Ampeln und Weichen mit max. 20 km/h dahin. Das Problem ist nun, daß unter diesen Rahmenbedingungen die Fahrplangestaltung zum Glücksspiel wird (plant man pessimistisch für maximale Behinderung und ist dafür pünktlich oder optimistisch und fährt häufig mit Verspätung).
Ein Fahren "am Rande des Zulässigen" wird nur so lange praktiziert werden, bis nach einem Unfall der erste Fahrer vor Gericht steht. Und hier wird jeder Fall unabhängig von der zulässigen Höchstgeschwindigkeit individuell betrachtet werden. |
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IVB-Opfer |
| 05.02.2019 19:30  |
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Jetzt muß ich mich - als praktisch täglicher IVB-Nutzer seit 1971 - auch einmischen. Bei aller Liebe zum Detail ein kurzer Blick nach Linz und Graz (beide Städte kenne ich recht gut): Dort fährt die Tramway relativ lange Strecken durch die Fußgängerzone, sie tut das schon Jahre bis Jahrzehnte, sie fährt deutlich schneller als schnelle Fußgänger, und es passiert gar nichts. Die Tram ist für die Fußgänger berechenbar, sie weichen aus, und dahinter schließt sich wieder alles oder auch nicht. Selbst Einkaufssamstage in der Weihnachtszeit sind kein Problem.
ABER: Es gibt dort die Tramway und nur die Tramway. Keine Busse, keine Fiaker, keine Taxis, keine PKW etc. Wer in Linz mit einem Fahrzeug in die Landstraße fährt, kann gar nicht so schnell schauen als daß er zahlt. Wenn man wissen will, wie Tramway funktionieren kann, braucht man nur nach Wien, Linz oder Graz gehen.
Übertragen auf Innsbruck heißt das: Änderung des Liniennetzes, so, daß es zu keinen Kollisionen von Interessen kommt, Verbannung der Fiaker vom Bereich Marktgraben - Burggraben - Museumstraße, keine Einfahrt in die Museumstrasse nach der Lieferzeit, Zähmung der radfahrenden Anarchisten. Wenn man wollte, würde es gehen, dazu wäre es aber auch nötig, den für Innsbruck typischen Wirrwarr mit den Durchmesserlinien aufzulösen. Damit könnte die Museumstrasse zudem wieder attraktiver werden.
Zurück zur Tram 2 + 5: Ich habe mir die Linien seit der Eröffnung gut angeschaut und bin zum Schluß gekommen, daß damit entweder die IVB beweisen will, daß die Tramway nicht funktionieren kann (im Vergleich zu den Bussen mit dem Stern) oder das Tiefbauamt beweisen will, daß die IVB unfähig sind, eine Tram zu führen.
So, weg vom Satiremodus. Was man im Vorhinein machen hätte müssen, wäre ein intensives Durchtesten des Betriebs gewesen. Dazu hätte mehrere Wochen die Möglichkeit bestanden. Entweder hat man es unterlassen, oder man hat es gemacht, aber nichts daraus gelernt. Dann hätte man z.B. die Bildung der kinematischen Wellen (Massierung und Auflösung von Fahrzeugen) sofort gehabt und Abhilfe schaffen können. Man hätte die Ampeln identifizieren können, die bei Abfertigung eines Fahrzeugs auf "rot" gehen und dem MIV den Vorrang geben. Man hätte die Auswirkung von Touristengruppen sofort erkennen können. Man hätte, hätte, hätte, aber man hat offenbar nichts getan, sondern die Ämter und die IVB haben der Stadt eine Beta-Variante zum Testen durch die Bevölkerung serviert. Das mag in der EDV-Branche so üblich sein, im Bereich der öffentlichen Daseinsvorsorge bedarf so etwas aber der sofortigen Abhilfe, nicht bei den Politikern (das ist billig und populistisch-unwürdig), sondern durch die Politiker bei den zuständigen Ämtern bzw. der IVB.
So, die Schwachstellen sind ohnehin schon durch die Forumsmitglieder und viele andere identifiziert, bei Bedarf kann ich meine Liste auch anfügen.
In diesem Sinne einen schönen Abend. |
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Admiral |
| 05.02.2019 20:18  |
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Auch in Freiburg kann ich mich nicht erinnern, dass die Bahn im Schritt durch die Altstadt gefahren wäre, sondern eher mit 30km/h, denn mit dem nachlaufen bin ich nicht mitgekommen...
erst war ich mal froh, dass grün in der koalition ist, damit auch hier der ÖV vorrang bekommt, jetzt bin ich froh dass rotschwarzgelb dabei ist, dass der ÖV nicht zu stark benachrangt wird.. _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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kurt |
| 06.02.2019 12:50  |
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| Frage: Wieso kann man in Schienenstraßen nicht die kleinen Kehrmaschinen einsetzen an denen die Bim noch vorbeikommen würde und nicht ausgerechnet die Größten? Heute ca. gegen 11:00 in der Museumstraße beobachtet, von der Haltestelle Landesmuseum bis zum Burggraben ist die 2-er der Kehrmaschine mit fast nur Schritttempo hinterhergezuckelt. Wenn schon die einzelnen Teilbetriebe der IKB sich gegenseitig behindern, wie soll man da von anderen verlangen, dass sie auf den Schienenverkehr Rücksicht nehmen. |
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ultragain |
| 06.02.2019 12:57  Ach deshalb keine Tram weit und breit? |
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Station Schützensrasse um 11:15 |
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Admiral |
| 06.02.2019 20:29  |
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das ist mir aber schon oft aufgefallen, dass es anscheinend anderen IKB teilbetrieben gut gefällt die IVB auszubremsen.. sei es straßenreinigung oder mullabfuhr... _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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anxi |
| 07.02.2019 08:36  |
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| Zu eurer Info: Der Straßenbetrieb, der auch die Straßenreinigung durchführt, gehört zur Stadtverwaltung, nicht zur IKB. |
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manni |
| 07.02.2019 12:29  |
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Hat jemand schon Fotos oder Filme von der Linie 2 im Innrain-Stau? Wenn ja, bitte posten. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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IVB-Opfer |
| 07.02.2019 15:11  |
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Photos noch nicht, weil ich dann meist drin sitze. 3 - 4 Ampelphasen der Kreuzung Innrain-Bürgerstrasse sind aber fast schon normal, zumindest mittags und am frühen Abend (so ca. 18 - 19 Uhr).
Wenn ich eine Lösungsmöglichkeit vorschlagen dürfte:
Auflassen der Busspur rechts (beim Gasthof Innrain und der Kirche) + Auflassen der Postautohaltestelle Finanzamt + Verlegen der Postautohaltestelle in die Tramhaltestelle an der Kreuzung Anichstrasse + Abgrenzung der Tramway in der südlichen Spur mit Schwellen, wenn unvermeidbar verbunden mit einem Auflassen der Parkspur entlang der Inselbebauung.
Erfahrungsbericht heute, Linie 2, Landesmuseum bis Klinik:
Flotte Fahrt bis zum Terminal,
bei der Ausfahrt aus dem Terminal geht das Signal auf Halt und der MIV fährt los (sowas DARF NICHT PASSIEREN),
Haltestelle Klinik: Ich kann gemütlich aussteigen, die Kreuzung zu UB überqueren und beim Betreten der UB steht die Tramway immer noch am selben Fleck. |
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blof |
| 07.02.2019 19:11  |
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Das Problem mit den Anmeldepunkten scheint immer noch nicht behoben, wie heute Nachmittag an der Kreuzung Viktor-Franz-Hess-Straße/Technikerstraße beobachtet:
2er kommt von Westen und das Anmelde-Signal leuchtet erst auf, als die Tram sich noch etwa 5 Meter von der Ampel entfernt befindet. Als möchte man sie absichtlich ausbremsen. Auch von Norden kommend funktioniert die Anmeldung bei dieser Ampel manchmal nur dürftig. |
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Pingi |
| 07.02.2019 20:45  |
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Welches Anmeldesystem (Ampel) verwendet die IVB? Wo kann man nachlesen, wie das funktioniert?
Warum funktioniert die IVB-Fernbedienung bei der Durchfahrt Gabeslbergerstraße (Poller) nicht - wird da ein anderes System verwendet? Ist diese Fernbedienung nur für die Poller und Schranken? |
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Admiral |
| 07.02.2019 21:14  |
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die poller in der defreggestraße sind bereits dauertief, die bahn fährt mit MIV grünphasen mit (zb aus der unterführung in die MUS), und die 2er ist zw unterführung und klinik ca 1 minute schneller als die 2er _________________ This article is a natural product. The slight variations in spelling and grammar enhance its natural character and beauty and in no way are to be considered flaws or defects. |
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upwards |
| 07.02.2019 21:16  |
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Was wird von der ivb erwartet, die bereits gut zwei Wochen nicht in der Lage ist, Haltestellen nach der Linienumstellung gesetzlichen Bestimmungen entsprechend auszuschildern?
Die Aussagen in Tirol heute wieder eine Frechheit, unverkennbar steckt dahinter Paul Aigner. Landesmuseum die zweite 2er in 2', tatsächlich 0:00 Verspätung laut IBIS :D Sillpark grätscht noch eine 5er dazwischen, alle, wirklich alle störenden Fahrgäste abgeräumt, trotzdem Ankunft Schützenstraße mit 4' Verspätung. Rückwegs in der Stadt waren es 11' +. Manche Pilot*n fahren das Mögliche, stumpf 15 km/h über Weichen, vergebens. Nur die Statistik lügt und trügt.
Gemütlich schaltet auch die Ampel Radetzkystraße. Das Aufmerksamkeitsfeld liegt jetzt dort ein Meter und mehr vor einer Haltemarkierung bordsteinseitig. Warum? _________________ Rot Neues Grün. |
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sakul93 |
| 07.02.2019 21:24  |
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| Das hat einen Grund. Vielleicht will Manni es erklären. |
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mapok |
| 07.02.2019 21:24  ÖV-Ampeln... |
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Es wäre sowieso besser, so manche Kreuzung statt mit Ampeln mit Hausverstand zu regeln. Ich bin mal an einem Feiertag um ca. 08.30 Uhr an der Technik gestanden und habe auf die 3er vom Peerhof gewartet. Sie ist mit 2 Minuten Verspätung an die Kreuzung Technik gekommen und musste dann direkt vor der Haltestelle 3 Minuten auf das Grün warten. Während der 3 Minuten Wartezeit hat kein einziges Fahrzeug die Kreuzung passiert und kein einziger Fußgänger war unterwegs. Wäre die Ampel aus gewesen, hätte die Tram gleich (wenn auch langsam) in die Kreuzung einfahren können und statt 5 Minuten nur 2 Minuten Verspätung gehabt. Ich war übrigens erst der zweite Fahrgast... Es ist auch schon oft vorgekommen, dass in den Schwachlastzeiten (vor 7 Uhr) Fahrer bei rot über eine ÖV-Ampel gefahren sind, weil sie eben auch schon entnervt waren. Bspw. beim Fürstenweg, wo die Tram dann steht, während daneben die Abbieger ewig grün haben, ohne dass irgendein Auto unterwegs wäre.
Seltsames auch am Vögelebichl, wo die querenden Autos oft minutenlang auf grün warten und es prompt direkt vor der Tram bekommen, die dann abbremsen muss. Das ist derart absurd, dass ich schon oft Sabotage dahinter vermutet habe. Hier ist die Ampel auch für alle Beteiligten mehr Schaden als Nutzen für irgendwen. Die Autos könnten oft Minuten früher schon fahren, ohne dass eine Tram bremsen müsste.
Ähnliches an der neuen Strecke gestern (Richtung O-Dorf): Die Tram steht an der Haltestelle Defreggerstrasse. Die ÖV-Ampel schaltet brav auf grün. Allerdings muss erst der Fahrgastwechsel stattfinden. Kaum sind die Türen zu, springt die Ampel auf rot und der Querverkehr (Pradler Strasse) darf losfahren. Wieder ein sinnlose Minute verloren. Dasselbe Spiel dann 150m weiter vorne an der Gabelsberger Strasse... Das ist derart absurd! In der Defreggerstrasse bspw würde es genügen, dem Querverkehr eine Stoptafel hinzustellen mit fetter Linie (und eventuell Schwellen). Dann könnte die Tram gleich durchfahren nach dem Fahrgastwechsel. Und schon wäre Technik und Geld eingespart, inkl. einer Minute Zeitgewinn pro Kursrichtung. |
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ultragain |
| 07.02.2019 21:27  |
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Ich fahre am Tag 2 x Leipziger Platz ins O-Dorf und retour. Besonders negativ fällt dabei die Ampel Schützenstraße, Josef-Kerschbaumer-Straße auf. Da steht die Tram - die ohnehin schon zu spät ist - zum Teil 2 min um in die Endstation zu kommen.
Retour hat die 2er (heute um 12:45) über 3 min an der Ampel gehalten bis der Fahrer die Leitstelle an funkte nach dem sich die Fahrgäste schon beschwert hatten. Die Fahrt zum Leipziger Platz dauerte dann 23 Minuten. |
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Wolfgang |
| 07.02.2019 21:27  |
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Noch eine Anmerkung zur Fahrgastinformation (STB auf den Infoscreens und fehlende Ansagen zur Endhaltestelle wurden oben schon genannt):
Warum werden in der App, den Anzeigetafeln und den Infoscreens die abendlichen einrückenden 2er-Kurse Richtung Osten als "2 Landesmuseum" angezeigt, ohne Hinweis, dass z.B. der Bahnhof auch angefahren wird? Diese Information erhält man nur durch die Außenanzeigen an der Bahn selber, dort steht nämlich "Stubaitalbahnhof über Hauptbahnhof". |
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Hager |
| 07.02.2019 21:52  |
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Wäre die Trasse beim Vögelebichl nur eine Bahntrasse und die Querung nicht zugleich eine Straßenkreuzung, hätte man hier signaltechnisch eine Eisenbahnkreuzung wie beim Sonnenburghof schaffen können. Verrückt ist auch die fehlende Synchronisierung der Grünphase bei Ausfahrt Interspar und Querung der Straßenachse in der Amraserstraße (doppeltes Halt) mit der Gefahr, dass Autofahrer die zweiter Ampel übersehen. Beim Rechtsabbiegen an der Unikreuzung behindern die Fußgänger, die hier Vorrang haben. Bei der Johanneskirche haben die Busse eine eigene Spur, dafür fährt die Bahn im Dauerstau (Trassenfehlplanung zugunsten von einer Handvoll Parkplätze, die hätte man auf die ehemalige Tankstelle verschieben können = jetzt unansehnlicher Lagerplatz). In das Bild passt auch, dass die Linie 2 gar nicht in Doppeltraktion geführt werden kann, da die Endhaltstelle dafür zu kurz ist.
Ich fürchte, mit diesem Desaster wurde der Straßenbahnausbau in Innsbruck für viele Jahre ins politisch Unmögliche gebracht. Sollte das ein Ziel gewesen sein, dann war es ein Erfolg auf ganzer Linie, leider! _________________ Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts. |
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IVB-Opfer |
| 07.02.2019 22:09  |
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Abends, um ca. 18:30, 2er von Landesmuseum zum Leipzigerplatz (ich weiß, selber Schuld):
Jede mögliche Ampel auf rot
Linksabbieger in die Ing.Etzelstrasse blockieren eine Grünphase
Am nettesten aber beim Leipzigerplatz:
Tram fährt aus, Signal beim Optiker geht bei Annäherung der Tram auf rot.
--kein MIV, kein Fußgänger, nichts.
unmittelbar dahinter eine weitere 2er:
Tram fährt aus, Signal beim Optiker geht bei Annäherung der Tram auf rot.
--kein MIV, kein Fußgänger, nichts.
MAPOK hat etwas von Sabotage geschrieben. Das glaube ich nicht, ich glaube eher an Ignoranz, Dummheit, Unfähigkeit....
Rückfahrt Leipzigerplatz - Landesmuseum, aus Neugier gestoppt:
Ampel bei der Sillparkausfahrt: 13"
Ampel bei der Querung der Fahrbahn: 48"
Signal bei der Ausfahrt aus der Haltestelle Sillpark: 60"
Ampel bei den Kaiserstuben: 16"
Ampel an der Kreuzung mit der Sillgasse: 15"
Macht allein auf dem kurzen Stück von 670 Meter 2 Minuten und 32 Sekunden, die nur bei Ampeln und Signalen verbraten wurden, die unmittelbar vor der Tram auf rot gingen.
War da irgendwo von Sabotage die Rede? |
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kurt |
| 07.02.2019 23:40  |
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Ich kenne einige Städte bzw. Betriebe in Europa, die Öffi Vorrangschaltungen einsetzen, aber ich habe noch keine erlebt, wo die Ampelschaltungen derart miserabel funktionieren wie in Innsbruck. Es haben auch vor dem Fahrplanwechsel die Schaltungen entlang der 3-er IMO nur so recht und schlecht funktioniert und nicht so wie man es sich von einem derartigen System eigentlich erwarten würde bzw. wie man es aus anderen Städten gewohnt ist.
Nachdem nun die Anzahl der Hersteller solcher Systeme sehr überschaubar ist, kann ich mir nicht vorstellen, dass ausgerechnet Innsbruck nicht funktionierende Hardware bekommen hat. Also kann es IMO nur an den Vorgaben für die Programmierung bzw. an den für die Programmierung zuständigen Personen liegen. Ob jetzt die für die Vorgaben zuständigen oder die für die Programmierung zuständigen Personen oder alle zusammen nun unfähig oder nicht willens sind (was ja Sabotage gleichkäme) das richtig umzusetzen, spielt im Moment keine so große Rolle. Das um und auf IMO wäre nun, die für dieses Desaster verantwortlichen Personen endlich zu identifizieren und diesen schnellst möglich die Verantwortung zu entziehen und endlich wirkliche Fachleute damit zu betrauen und wenn man diese vorübergehend aus anderen Städten herholen muss. Diese sollen dann auch einen neuen Stab aufbauen, der dann das System entsprechend weiterhin am Laufen hält und nicht so wie ich in den letzten Jahren den Eindruck hatte, dass nach kurzem, einigermaßen guten Funktionieren sich alles schön langsam wieder verschlechtert. |
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