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Sammelthread Verlängerungen / Ausbau Linie 6
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Autor

Innsbrucker
03.09.2017 11:22     Antworten mit Zitat

lech schrieb:
Eine Fahrplan-Änderung abseits des üblichen Dezember-Termins gehört auch unter "aktuelle Verkehrsmeldungen"


Ja, deswegen hatte ich es dort ja auch erwartet. Der veröffentliche Fahrplan reicht bei den anderen Linien ja bis zum Dezmeber, auch wenn der Fahrplan leider kein definiertes Verfalldatum hat (auch so eine Unsitte, das gibt es in kleineren Städten aber öfter).

Im übrigen ist es auch nicht verboten, eine solche Meldung an zwei Stellen unterzubringen.

lech schrieb:

und die A.M. gehören auf der Landingpage besser verlinkt (ggfs. mehrfach).


Ja sicher. Der Link ist ja noch nicht mal ordentlich beschriftet.

Admiral schrieb:
wenn man die übliche haltung der SPÖ zur strab kennt, dann ist das purer wahlkampf momentan


Von solchen Vorurteilen aus vergangenen Jahrzehnten halte ich nichts. Tatsache ist, dass die SPÖ den Straßenbahnausbau mitträgt, die unrühmliche Ausnahme mit der Peerhofsiedlung ist hinreichend bekannt, stellt aber das grundsätzliche Bekenntnis zur Straßenbahn nicht in Frage.

Ebenso Tatsache ist, dass sich die SPÖ als einzige Partei gegen die Angebotsreduzierung gestellt hat und dafür sehr gute Gründe und Fragen vorgebracht hat. Das hat auch noch gegen keine Koalitionsabmachung verstoßen.

Admiral schrieb:

und FI und VP wollen die igler sicher auch nicht schließen.. das kommt der stadt um einiges noch teurer als mal die nächsten 20 jahre sparbetrieb..


Der jetzt beschlossene Sparbetrieb hat keinerlei Perspektive, er führt direkt zur kompletten Stilllegung, wenn man nicht aktive Maßnahmen zur Wiederbelebung ergreift. Die Bereitschaft dazu ist bei FI und ÖVP bisher nicht erkennbar, weil die ja allein auf den Freizeitverkehr setzen. Das liegt schon an den Kosten. Die laufenden Kosten sind erheblich, weil sämtliche streckenbezogenen Festkosten unverändert bestehen bleiben (die SPÖ hat hierzu ja angefragt, die Antwort hat es dann entweder nicht gegeben oder sie ist nicht öffentlich geworden). Die Einsparung durch die wegfallenden Fahrten ist geringfügig. Die Stilllegung würde nur noch einmalige Kosten durch Rückbau und Rückzahlung von Zuschüssen erfordern. Das würde sich bei Umsetzung nach wenigen Jahren Sparbetrieb ohne Investitionen sicher nach weiteren wenigen Jahren amortisieren. Und dann wird man das auch tun, auch wenn sich derzeit niemand dazu bekennt. Wenn das jetzt geleugnet wird, ist das genauso zuverlässig wie die Beteuerungen, dass es vor Dezember 2018 keine Angebotsreduzierung geben würde. Das läuft alles nach dem Prinzip "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?"
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Admiral
03.09.2017 13:34     Antworten mit Zitat

wurde nicht ich neulich noch der beschwörungstheorien bezichtigt..?
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Innsbrucker
03.09.2017 14:07     Antworten mit Zitat

Be- oder doch eher Ver-? Und wegen was?
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manni
03.09.2017 23:51     Antworten mit Zitat

Innsbrucker schrieb:
Der jetzt beschlossene Sparbetrieb hat keinerlei Perspektive, er führt direkt zur kompletten Stilllegung, wenn man nicht aktive Maßnahmen zur Wiederbelebung ergreift.


Muss ich dir nochmal extra erklären, wie der politische Prozess abläuft, oder reichen die mittlerweile zahlreichen Postings und Artikel, in denen ich dargelegt habe, wie die aktuelle Situation ist und was erwartet werden kann, eventuell doch aus? :)
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Ingenieur
04.09.2017 12:12     Antworten mit Zitat

Der politische Prozeß in Innsbruck läuft nach dem alten Wild-West-Muster "Erst schiessen, dann fragen" ab.

Wo wäre das Problem gewesen, zuerst die Arbeitsgruppe einzusetzen und nach dem Vorliegen von Ergebnissen entsprechend Schritte zu setzen?

Einerseits hoffe ich, daß die Arbeitsgruppe nicht bis zum St.-Nimmerleinstag berät, andererseits dürfte die (Betriebs-)Kosteneinsparung von vielleicht 6 Monaten (bis zur Fertigstellung eines Arbeitsgruppenberichts) im Vergleich zu anderen Ausgaben im Bereich öffentlicher und Freizeitverkehr weitgehend vernachlässigbar sein.
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upwards
04.09.2017 12:32     Antworten mit Zitat

Eine Geschäftsordnung ersetzt keine Politik, der Rechtsstaat kein reiner Selbstzweck. Das sollte als Erklärung reichen.
Die SPÖ hat ihre Standpunkte in die Diskussion eingebracht. Von den für Innsbruck zuständigen Grünen und -innen weiß man, daß sie wohl für und gegen Olympia stehen.

manni schrieb:
Der grundlegende politische Auftrag lautet, dort Geld einzusparen, wo es bislang wirkungslos eingesetzt wird. Die größten Faktoren sind hier zu viele Kurse wegen zu langer Umlaufzeiten und ineffiziente Parallelführungen. Der Abgang der Linie 6 bewegt sich eher in der gleichen Größenordnung wie der mangels eines Kontrollsystems nicht optimierte Treibstoffverbrauch, auch da gibt es noch einiges an Einsparungspotenzial


Faktisch kaum Potenzial zu sparen. Weniger Umläufe= zügige Fahrweise, mehr Sprit. Bereits die Sonntagsfahrpläne laufen nur mit Verspätung. Die Line 6 über kurz oder lang einstellen wirkt sich allerdings schon aus. Außer Frage steht ja, daß ein Alibiverkehr vorerst bleiben muß. Freizeitverkehr gehört nicht dazu. Ich frage mich, wie die Schulkinder wieder nach Hause kommen.
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IBKBus
04.09.2017 16:08     Antworten mit Zitat

upwards schrieb:

Faktisch kaum Potenzial zu sparen. Weniger Umläufe= zügige Fahrweise, mehr Sprit.

Dein ernst? :shock: :lol: :o :lol:
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upwards
04.09.2017 17:51     Antworten mit Zitat

Ernst des Manni.
Wo willst Du beim J noch Treibstoff einsparen oder angepaßt fahren? :shock: :lol: :o :lol:
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Rot Neues Grün.
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Innsbrucker
04.09.2017 18:17     Antworten mit Zitat

manni schrieb:

Muss ich dir nochmal extra erklären, wie der politische Prozess abläuft, oder reichen die mittlerweile zahlreichen Postings und Artikel, in denen ich dargelegt habe, wie die aktuelle Situation ist und was erwartet werden kann, eventuell doch aus? :)


Ich weiß, was beschlossen ist. Massive Angebotskürzung mit weitestgehender Beschränkung auf Freizeitverkehr. Außerdem ergebnisoffen und zwanglos das Ermitteln von weiteren Optionen. Das ist aber eben nur die derzeit beschlossene Lage. Man muss auch mal etwas weiter denken als in politischen Beschlüssen. Es ist keinweswegs sicher (und sogar eher unwahrscheinlich), dass es zu einem Ausbau kommt. Baltes will schon mal nicht, das hat er ja mehr als deutlich und unter Missbrauch seiner Funktion klargestellt. Für den Fall, dass es zu keinem Beschluss über Ausbaumaßnahmen kommt, bleibt es bis auf weiteres beim Sparbetrieb. Mehr passiert erst mal nicht, das Thema ist dann gegessen. Es wäre grob fahrlässig, anzunehmen, dass das langfristig so weitergehen würde, denn der Abgang würde bleiben. Der wird ja kaum kleiner, wenn man nur am Fahrbetrieb spart. Wenn ich jetzt feststelle, dass das keine Perspektive hat, ist das eine absolut schlüssige Prognose für zukünftige städtische Beschlüsse. So weit sollte man doch wohl denken können. Wenn heute alle sagen, sie wollen Linie 6 nicht stilllegen, gilt das für dieses Jahr und hat keinerlei Bindung für die nächsten Jahre. Wie naiv muss man denn sein, um das nicht zu merken?

Das sieht nur dann anders aus, wenn ein Ausbau stattfindet. Ein bisschen Nostalgieverkehr, wie man sich das bei FI anscheinend vorstellt, reicht bei weitem nicht für den langfristigen Erhalt. Initiativen für Erhalt und Ausbau kommen von der SPÖ und mit deutlichen Abstrichen von den Grünen. Die beiden allein haben es aber nicht zu sagen.

Ingenieur schrieb:
Der politische Prozeß in Innsbruck läuft nach dem alten Wild-West-Muster "Erst schiessen, dann fragen" ab.

Wo wäre das Problem gewesen, zuerst die Arbeitsgruppe einzusetzen und nach dem Vorliegen von Ergebnissen entsprechend Schritte zu setzen?


Mit dem Termin Dezember 2018 wäre das machbar gewesen. Und wenn dann das Konzept einen Ausbau nahe an den derzeitigen Aufgaben, aber deutlich verbesserter Alltagstauglichkeit erbracht hätte, wäre es sinnvoller gewesen, den Sparfahrplan schon mal an dieses Ziel anzupassen oder ggf. ganz darauf zu verzichten, um Kontinuität zu wahren. Genau das war aber eben nicht gewollt.
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Admiral
04.09.2017 21:30     Antworten mit Zitat

Zitat:
Ein bisschen Nostalgieverkehr, wie man sich das bei FI anscheinend vorstellt, reicht bei weitem nicht für den langfristigen Erhalt.
ich geh auch nicht davon aus, dass FI hier an nostalgieverkehr denkt, der wahrscheinlich nicht wirklich billiger kommen dürfte.. maximal infrastruktur schonender...
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Innsbrucker
04.09.2017 22:17     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
geh auch nicht davon aus, dass FI hier an nostalgieverkehr denkt


An was denn sonst? Es besteht natürlich noch die Möglichkeit, dass man bei FI gar nichts vorhat und das einfach in schöne Worte packen musste. Auch diese Möglichkeit halte ich für durchaus realistisch.

Admiral schrieb:
der wahrscheinlich nicht wirklich billiger kommen dürfte.. maximal infrastruktur schonender...


Es kann werbewirksam sein und die Akzeptanz fördern. Wir hatten das ja alles schon mal: Wenn es in sich kostendeckend ist, kann es nur nützen und bestimmt nicht schaden; aber die Zukunft der Strecke liegt darin nicht.
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lech
05.09.2017 10:57     Antworten mit Zitat

Weder in aktuellen Innsbruck Informiert noch im IVB-Newsletter ein Sterbenswörtchen zur Beinahe-Einstellung mitten in der Fahrplan-Periode.
5- setzen, Klasse wiederholen.
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upwards
05.09.2017 14:25     Antworten mit Zitat

Dafür je eine Doppelseite Punktekatalog Olympia und Olympiarätsel (insges. 4 Seiten ).
Außerdem viel mehr Werbung als sonst, ua. für Bauträger im Speckgürtel, Beleg, daß die Stadt wirklich sparen MUSS. Die Vorgänge um die Igler werden somit klarer.
Es geht aber immer noch darum, daß Baltes nicht ohne Gerüchlein den Arbeitskreis leiten sollte oder kann.
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Admiral
05.09.2017 22:32     Antworten mit Zitat

ich geh mal davon aus, dass nostalgie nicht kostendeckend ist, sonst tät auch die achenseebahn nicht so stottern... außerdem ist die linie 6 in einer gesamtkonzession mit den restlichen strabs in ibk >> hier herrscht barrierefreiheitzwang, also wird nach wie vor auch NF fahren müssen..

und meiner meinung nach sollte es kein problem sein, wenn MB den arbeitskreis leitet, dann ist wenigstens gleich ein profi da, der rede und antwort stehen kann... sonst ist man wirklich bei wünsch dir was angekommen, hat gute ideen,und kommt dann drauf dass eigentlich für die nüsse ist...
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Innsbrucker
05.09.2017 23:11     Antworten mit Zitat

Admiral schrieb:
ich geh mal davon aus, dass nostalgie nicht kostendeckend ist, sonst tät auch die achenseebahn nicht so stottern...


Die Achenseebahn ist dank horrender Fahrpreise durchaus profitabel. Gestotter gibt es dort hinsichtlich der völlig konzeptionslosen Investitionsideen, aus denen mangels Förderungswürdigkeit eh nix wird. Aber das ist ein anderes Thema.

Auf dieser Basis kann man bei der Linie 6 aber nicht arbeiten. Nostalgiezüge kann man sowieso nur zusätzlich zum Linienverkehr anbieten (Du meintest es mit Bezug auf FI möglicherweise anders, also als alleinigen Nostalgieverkehr, dann habe ich nicht passend geantwortet), ob zum Normaltarif oder mit Zuschlag ist dann erst die nächste Frage. Jedenfalls wäre es nicht vertretbar, dass dadurch zusätzlicher Verlust entstünde.

Admiral schrieb:

außerdem ist die linie 6 in einer gesamtkonzession mit den restlichen strabs in ibk


Die Nostalgieverkehre könnten beförderungsrechtlich wohl nur öffentlich zugängliche Sonderfahrten sein, anders kann es nicht funktionieren. Abgesehen davon möchte ich das mit der Sammelkonzession vorsichtig in Zweifel ziehen. Konzessioniert werden eigentlich Linien und nicht Netze. Die Behauptung der Sammelkonzession geistert hier immer mal durchs Forum, meistens als Vermutung geäußert. Eine explizite Klärung wäre mal ganz nett.

Admiral schrieb:

>> hier herrscht barrierefreiheitzwang, also wird nach wie vor auch NF fahren müssen..


Barrierefreiheit steht in der Konzession? Das ist eine städtische Vorgabe, mehr kann es derzeit noch nicht sein. Ändert aber am eigentlichen Sachverhalt nichts.

Admiral schrieb:

und meiner meinung nach sollte es kein problem sein, wenn MB den arbeitskreis leitet, dann ist wenigstens gleich ein profi da, der rede und antwort stehen kann... sonst ist man wirklich bei wünsch dir was angekommen, hat gute ideen,und kommt dann drauf dass eigentlich für die nüsse ist...


Selbst wenn man das so annehmen wollte, hat er diese Annahme bereits mit seinem Ausfall final widerlegt. Es gibt genug unabhängige Experten, da muss man nicht noch den Baltes nehmen, der mit seinem eigenen Verkehrsbetrieb schon restlos überfordert ist.
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upwards
05.09.2017 23:41     Antworten mit Zitat

Der GF der ivb steht Baltes Rede und Antwort,
Unabhängigkeit hat einen Wert. Innsbruck ist damit gut gefahren, das Verkehrskonzept unter Bgm. Romulad Niescher (VP ) wirkt bis heute (eigentlich alle Akzente der Ära Baltes, kürzlich die Umgestaltung der Wilhelm- Greil- Str. fast ident mit einer 30 Jahre alten Skizze aus "innsbruck informiert" ), im Architekturbereich brüstet man sich geradezu. Wie ein Schlag ins Gesicht war die Seilbahnstudie von Grischconsulta, seitdem fühle ich eine grundlegend veränderte Einstellung fachlich zugezogener Expertise gegenüber. Fehler wie der Patscherkofelneubau liegen auf der Hand, mit Diskussionen wie dieser zur Folge.

Berichten möchte ich: von Tantegert zum Bergisel wurde die Planfahrzeit faktisch um 3' unterschritten, am Bergisel die Ausfahrt der 1-er abgewartet, somit waren es nur mehr 2'. Mehr als einmal habe ich den Thread durchgeschaut, unter Martins stets herausragenden Beiträgen setzt er hier http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=105952#105952 auf eine Fahrzeit von 15' bis zum Bergisel. Das erscheint machbar!
Offenbar fällt den ivb die Kommunikation über wesentliche Inhalte der Änderung noch schwer.
Und: der Sommerfahrplan wäre erst mit 30. September zu Ende gegangen.
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wwehrle
06.09.2017 11:26     Antworten mit Zitat

... ja, ja, schont die Infrastruktur, dann könnt Ihr geschonte Schienen herausreissen Richtung Igls .... das ist ein Trauerspiel sondersgleichen. Und die Politik macht diese Vera..... auch noch mit. Jetz wäre vielleicht die Zeit, die Kräfte für den Erhalt und den Ausbau der 6er zu bündeln, sonst ist kann es ganz schnell zu spät sein und nachher wird es wieder keiner gewesen sein und die Einstellung war natürlich ein Fehler, wenn man die Strecke abgebaut hat ....
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ivb tw 87
06.09.2017 12:55     Antworten mit Zitat

Bevor man die 6er komplett einstellen sollte, sollte man sie lieber den TMB überlassen und reinen Museumsbetrieb betreiben.

Im Winter eventuell mit der Weihnachtsbahn verknüpfen?
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Hager
06.09.2017 20:30     Antworten mit Zitat

Der Lauf der letzten Jahre sieht so aus:
1. Im Zug der Sanierung der Straßenbahn in der Andreas-Hofer-Straße wird still und heimlich die Sperre zur Verkürzung der Linie genutzt - die Linie verschwindet aus dem Stadtbild, Schüler / Pendler fallen weg.
2. Über mehrere Jahre folgt in der Hauptsaison eine Totalsperre zur Streckenerneuerung - damit wurden die Fahrgäste "entwöhnt".
3. Der Fahrgastschwund (ver-)führt zur Einschränkung der Betriebszeiten - und das nach einer monatelagen Sperre der Strecke und im laufenden Fahrplan. Eine negative Belebungsmaßnahme.

Gibt es so etwas wie eine Trennrechnung zwischen Infrastruktur und Betrieb? Wie sieht die Deckung der variablen Kosten aus? Womöglich wird so gedacht: die Fahrgäste der 6er sind meist Netzkarteninhaber, die auch ohne die 6er ihre Netzkarte lösen. Daher hat der Ausfall der Linie keine Einbußen zur Folge. Die IVB haben in anderem Zusammenhang den Nichtbetrieb finanziell aber anders dargestellt (Einnahmenverlust und nicht etwa Verlustverminderung). Ich kann das aus meiner Verschwiegenheitspflicht nicht näher darlegen.
Hält die derzeitige Verkehrsentwicklung an, wird der J in Igls/Lans bald mehr stehen als fahren. Die Asphaltierungssperre der Villerstraße führte unlängst zu einem Totalchaos des Verkehrs in Lans.

Zum Abschluss noch ein Hinweis auf die Vergangenheit: das Auflassen der Haller 1974 führte zur kostenlosen Übertragung des Grundvermögens an den Bund (jetzt Land/Landesstraßenverwaltung) und zum Verlust der Nahverkehrskonzession. Auch diese Handlung war von enormer "Weitsicht" geleitet.
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Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.
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Admiral
06.09.2017 22:46     Antworten mit Zitat

Zitat:
Bevor man die 6er komplett einstellen sollte, sollte man sie lieber den TMB überlassen und reinen Museumsbetrieb betreiben.
und wer macht die erhaltung? und wer macht den regelmäßigen betrieb? zahlt den verschleiß? auch die achenseebahn braucht einiges an zuschüssen der gemeinden, dass sie trotz horrender fahrpreise nicht ins minus schlittert... dazu ist die linie in der konzession der strab innsbruck und damit greift zum einen beförderungspflicht und zum anderen die gesetzliche barrierefreiheit.. beides lässt sich nicht durch reinen nostalgiebetrieb bieten..

Zitat:
Zum Abschluss noch ein Hinweis auf die Vergangenheit: das Auflassen der Haller 1974 führte zur kostenlosen Übertragung des Grundvermögens an den Bund (jetzt Land/Landesstraßenverwaltung) und zum Verlust der Nahverkehrskonzession.
die konzession ist nicht verfallen, die L4 fährt noch immer im SEV...
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