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Generaldiskussion Tram-Ausbau und Stadtbahn
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Autor

Innsbrucker
22.09.2015 22:22     Antworten mit Zitat

Mit Straßenbahn dabei?

Jedenfalls müsste man sich von Innsbruck nur bedingt umgewöhnen. Wenn ich mal Shenyang als Modell für alle neuen chinesischen Straßenbahnbetriebe nehme: Die fahren noch langsamer als in Innsbruck. Das ist ein fürchterliches Geschleiche - praktisch komplett auf Eigentrasse.
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anxi
23.09.2015 07:09     Antworten mit Zitat

@Einbahn umdrehen: Ich denke, dass diejenigen, welche aus dem Osten kommend den Innrain befahren, bei einem solchen Richtungswechsel an der Uni-Kreuzung eine gehörige Blockade verursachen. Da wäre wohl die ersatzlose Auflassung (siehe Boznerplatz) sehr viel sinnvoller. Einbiegende Fahrzeuge würden hier ja ansonsten auch die Bahn (-spur) verstellen.

@linksseitige Busspur: Diese kombiniert alle Vorteile der aktuellen Situation, da in der verkehrsberuhigten Bürgerstraße sicherlich gut (besser) gehalten werden kann. Ein zusätzlicher Terminal hätte wohl nur seine Daseinsberechtigung für (primär) die Lokalbusse - bei dem "zufällig" auch die vorbeiführenden IVB-Linien halten; dann aber bitte an einem separatem Steig!

@Regionalbahnmagazin: Die Endstationen wirken tatsächlich etwas endgültig. In Rum könnte man ja theoretisch die Hallerstraße oberirdisch überqueren (würde da ja auch niemanden aus optischen Gesichtspunkten stören). Eine Bim-Brücke wäre sicherlich ein Highlight der Strecke. Aber mir erschließt sich der Eindruck als hätte die Haller Stadtregierung wieder einmal mehr mitzureden als die eigentlich Betroffenen (IVB, VVT & Landesregierung als Lobbyist für die Fahrgäste).
In Völs bin ich richtig erschrocken. Man erfindet eine unmögliche Anknüpfung an den Bahnhof (an dem Gleis ist ja nicht einmal ein Bahnsteig - da stehen 365 d/a Güterzüge 'rum) erschaffen. Augenscheinlich nur um oberirdisch zu bleiben. Mit den propagierten Tunnelhalt, Verlängerungsplänen Richtung Kemanten (oder zumindest in die Friedenssiedlung) hat das gar nichts mehr zu tun; im Gegenteil: Diese Pläne sind bei dieser Lösung wohl eher zu verwerfen.
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Tramtiger
23.09.2015 10:16     Antworten mit Zitat

Na, Ihr sollte doch inzwischen wissen, dass sowohl Innsbruck als auch das Land Tirol das größte Infrastrukturprojekt im Zentralraum Tirols seit Ende des 2. Weltkriegs mit alle Kraft in den Sand setzen wollen.....


Edit:

Ich korrigiere mich.
Die genannten Körperschaften wollen das Projekt sicher nicht in den Sand setzen... Die Umsetzung lässt die Befürchtung aber durchaus real erscheinen, dass das Projekt zumindest in vielen Bereichen derart schlecht umgesetzt wird, dass man diese Formulierung ohne weiteres verwenden kann......

Und falls das jemand bestreiten möchte, darf er gerne die entsprechenden Kommentare hier im Forum lesen bzw. die Realität entlang der 3er beobachten. http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=6067&highlight=umsteigeknoten Kein einziger bislang gebauter Abschnitt ist wirklich so, dass man von einer modernen, zukunftsorientierten Planung sprechen kann. Der Schwerpunkt lag und liegt immer dabei, den Individualverkehrt durch die neue Strassenbahn möglichst wenig zu behindern. Im Gegenteil. Unter dem Deckmantel Straßenbahnausbau wurden sogar zusätzliche Fahrstreifen für den Individualverkehr geschaffen! Dafür wurde auf brauchbare Umsteigeknoten tunlichst verzichtet. http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?t=6792&highlight=umsteigeknoten
Der baulich nicht getrennte Gleiskörper in der Kranebitter Allee kann nicht vom "A" befahren werden, da man an der Kreuzung mit der Blasius Hueber Straße nicht gewillt ist die Haltelinie für die Rechtsabbieger 10 m Richtung Westen zu versetzen und damit eine Korridor für den Bus Richtung Mariahilf zu schaffen. http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=96126#96126 Aber das ist nur ein Beispiel des Irrsinns... Was die weiteren Planungen betrifft ist durchaus Skepsis angesagt...
So wird an der Kreuzung Langstraße - Defereggerstraße der nächste Pfusch fabriziert: http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=95868#95868 Mein diesbezügliches Schreiben an das Magistrat und die IVB wurde von Ing. Muhrer mit vollstem Verständnis und Zustimmung beantwortet. Das Magistrat ist jegliche Antwort dazu schuldig geblieben. Geschickterweise hat man an der Stelle, an der der Fahrstreifen (bzw. Radweg) eigentlich hingehören sollen eine Baum geplant, damit die Grünen bei einer Korrektur des Irrsinns neben des Verlustes der heiligen Parkplätze auch noch die Entfernung eines Baumes rechtfertigen müssen....

Jeder kann sich selbst eine Meinung dazu bilden, ob eine negative Bewertung des Postings gerechtfertigt ist..
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manni
23.09.2015 12:28     Antworten mit Zitat

Na klar, Innsbruck will das in den Sand setzen. So wird es sein. Ist ja ganz logisch, wer würde das nicht wollen. :roll:

Könnten wir bitte sachlich bleiben.
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Hager
23.09.2015 12:32     Antworten mit Zitat

Das Innsbruck das in den Sand setzen will, halt sich für Unsinn. Eine anderes Kapitel sind die suboptimale Planung als Konsequenz von Kompromissen und Entscheidungsschwäche.
Die Regionalbahn, soweit diese gemeint ist, wird außerhalb Innsbrucks ohnedies vom Land finanziert.
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Wenn man will, geht viel. Wenn man nicht will, geht nichts.
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Taliesin
23.09.2015 15:22     Antworten mit Zitat

Ob sie außerhalb von Innsbruck vom Land finanziert wird, ist letztlich nicht entscheidend. Viel eher müßte einmal jeder sein Stall-am-Bauernhaus-Denken loswerden und generell aufhören, raumplanerischen Entscheidungen im Zentralraum an Gemeindegrenzen festzumachen, das hier wäre eigentlich das 21. Jahrhundert.
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Linie O
23.09.2015 15:53     Antworten mit Zitat

Direkt vorangegangenes Posting bitte nicht zitieren! (Code 7)
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Tramtiger
24.09.2015 12:07     Antworten mit Zitat

Heute ist es genau 1000 Tage her als Manni das
http://www.strassenbahn.tk/inntram/editorial.html
gepostet hat.

Bitte entscheidet selbst was von den großen Zielen und Wünschen übrig geblieben ist.

Christian
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manni
24.09.2015 12:28     Antworten mit Zitat

Ja, leider leben wir halt nicht in einer perfekten Welt. Ich möchte aber schon anmerken, dass _alle_ in diesem Editorial aufgelisteten Punkte entweder bearbeitet wurden und gescheitert sind, was in einer Demokratie nunmal vorkommen kann, oder bereits umgesetzt wurde, oder sich in Umsetzung befindet.
Es ist keineswegs so, dass einfach nichts getan wurde und wird!
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lech
24.09.2015 12:37     Antworten mit Zitat

Inbesondere könnte es auch viel schlimmer sein:
Stellt Euch vor: Kein Strassenbahn-Ausbau, keine Gelenks-Busse, keine Öffispuren, Intervalle wie vor 40 Jahren, Dieselhölle um die Annasäule ...
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Tramtiger
24.09.2015 12:46     Antworten mit Zitat

habe mein Posting korrigiert...
http://forum.strassenbahn.tk/viewtopic.php?p=101196#101196
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upwards
24.09.2015 23:07     Antworten mit Zitat

lech schrieb:
Inbesondere könnte es auch viel schlimmer sein:
Stellt Euch vor: Kein Strassenbahn-Ausbau, keine Gelenks-Busse, keine Öffispuren, Intervalle wie vor 40 Jahren, Dieselhölle um die Annasäule ...


Die Baltes- Bilanz ist... durchwachsen. Immerhin ist Innsbruck in den 40 jahren gewachsen, damit einhergehend auch das Liniennetz. Neu Linien wären also nichts Besonderes.
Auch waren Arbeitszeiten nicht derart entfesselt, so daß es kaum Bedarf für einen "O" mitten durch die Nacht gab.
Das Defizit war höher, die Intervalle oft besser (z.B. Linie A ). Seit den 1980ern wurden auch Nachtbusse geführt.


Bitte die Kirche in Tyrol lassen, danke. :)
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thmmax
06.10.2015 21:20     Antworten mit Zitat

Weil wir hier vor einiger Zeit die Light Rail in Addis Ababa hatten: ich muss schon ehrlich sagen, ich bin schwer beeindruckt: https://www.youtube.com/watch?v=-azGvjFHCec
Die Züge stehen (zumindest optisch) unseren Flexity's in nichts nach und auch die Reisegeschwindigkeit dürfte ziemlich hoch sein...vielleicht sollte man mal ein Team von IVB und Stadt nach Äthiopien schicken? (Natürlich dürfen die Arbeitsbedingungen der chinesischen Firmen und die Trassierung der Strecke hinterfragt werden - ich spreche hier rein von der technischen Umsetzung) :D
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thmmax
22.01.2016 00:33     Antworten mit Zitat

Musste ja heute wirklich schmunzeln, als die IVB einen Link zu einem Online-Straßenplaner auf Facebook geteilt haben, der Einflüsse des MIV aufzeigt und die Trassierung von Öffis, Begrünung, Umgestaltung des Straßenraumes etc. ermöglicht - vielleicht sollten die IVB das Programm mal selbst benutzen?
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manni
22.01.2016 00:52     Antworten mit Zitat

So wär's doch gut:

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sLAnZk
22.01.2016 15:19     Antworten mit Zitat

Ja, vielleicht noch die Peitschenlampe weg und alles ist wunderschön.
_________________
Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon.
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mapok
15.04.2016 11:44    Ausbaustufe im Westen von 2018-2020 Antworten mit Zitat

Ist die Beschreibung der Ausbaustufen im aktuellen Infomagazin zum Tramausbau eigentlich richtig verstanden, wonach es dann von 2018 bis 2020 (bzw. von Inbetriebnahme der 2 bis zu Inbetriebnahme der L5 Regionalbahn bis Völs) keine direkte Tramverbindung mehr vom Westen (z.B. Vögelebichl oder EKZ West, Höttinger Auffahrt) mehr zum Hauptbahnhof gibt?
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manni
15.04.2016 12:10     Antworten mit Zitat

Nein. Die Linie 5 nimmt gleichzeitig mit der Linie 2 Ende 2018 den Betrieb auf fährt in dieser Zeit als Tram via Hauptbahnhof zwischen Technik West und einer provisorischen Wendestelle in der Schützenstraße. Von den beiden Wendestellen aus fährt für jeden Bahnkurs ein Schienenersatzbus der Linie 5 zu den beiden S-Bahnhöfen.
Das bedeutet, dass es im Tagesverkehr alle 15 Minuten eine umsteigefreie Anbindung an den Hbf gibt. Das alles wird aber in dem Artikel leider nicht erwähnt.
Spannend wird die Frage, ob die SEV-Busse im Mischverkehr mit seinen HVZ-Staus die S-Bahn-Anschlüsse einhalten können, besonders im Westen; sonst wär' das ziemlich für die Fisch'.
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mapok
15.04.2016 12:20     Antworten mit Zitat

Aha, super. Danke für die Info! Weil im Heft steht ja nur, dass ab 2018 die Linie 2 im 7,5 Minuten-Takt vom O-Dorf in die Peerhofsiedlung bzw. Technik-West fährt.
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manni
15.04.2016 15:48     Antworten mit Zitat

Bitte gern. Hier ist ein detaillierter Artikel zum Betriebskonzept: http://www.strassenbahn.tk/inntram/news_268.html
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