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| Autor |
Bender |
| 14.10.2015 13:03  Die neue Grenobler Brücke |
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Beim Realisierungswettbewerb konnten drei Gewinner ermittelt werden.
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Quelle: www.ivb.at News
Aktuelle Informationen der Innsbrucker Verkehrsbetriebe _________________ Dieses Posting wurde automatisch von einer externen Quelle importiert.
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Martin |
| 14.10.2015 20:28  |
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Gut entschieden.
Ich denke das der Mehrwert einer gedecketen Radwegbrücke mit weniger sinnlosen Höhenmetern ein gute Sache ist.
Und optisch sieht das Fachwerk auch gut aus - macht den Kloß dahint etwas leichter - sozusagen wie ein Negligé für den Altbestand. _________________ Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Regiotram (=Nebenbahn) jedenfalls von Zirl bis Mils geführt werden muss.
Die von mir aufgenommenen Fotos stehen unter CC-BY-SA 3.0 und können gerne der Lizenz entsprechend weiterverwendet werden. |
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upwards |
| 14.10.2015 22:51  |
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Mir wurde gesagt, daß Bahnbrücken sich nur minimal verformen dürfen, begründet im System Rad- Schiene. Für die HBB neu wurde anfangs auch ein hohes Fachwerk angedacht, die Schrägseilkonstruktion erfüllt genau den Zweck geringer Durchbiegungen.
Wie nicht selten könnte Sachzwang in Verbindung mit anderen Vorteilen aus dem Architektenwettbewerb die Jury zu dieser Wahl verleitet haben.
Die Querschnittshöhen der nachgereihten Preisträger sind da doch um einiges niedriger. |
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sLAnZk |
| 14.10.2015 23:27  |
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Finde ich auch eine gute Wahl, nicht aufdringlich, mit echter Radwegverbindung. Die Farbgebung ganz in weiß halte ich für interessant, etwas anderes einmal. _________________ Es kreist die Tram in meinem Kopfe
herum fährt sie mit Strom
es liegt so Spannung an meinem Schopfe
das hab ich jetzt davon. |
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manni |
| 15.10.2015 01:01  |
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Gefällt mir auch sehr gut! Besonders die sehr sinnvolle Nutzung der zweiten Ebene. _________________ ___________________________________________________________________________________________
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Taliesin |
| 15.10.2015 03:13  |
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Gefällt auch mir sehr gut, dürfte sich recht praktisch einfügen; auf die Farbwahl bin ich mir zumindest nordseitig nicht sicher, da tendiert weiß dazu sich gerne einmal zu verfärben, egal welches Material.
Ich hoffe dann aber wohl, daß diesmal wirklich nur die Tram über die Brücke fährt und auch allfälliger SEV über die "alte" O-Route geführt wird? |
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krisu |
| 15.10.2015 15:46  |
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| Sehr schöner Entwurf, fügt der Urbanität wichtige Artefakte (Funktion, Ästhetik) hinzu. Toll! |
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manni |
| 15.10.2015 23:13  |
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Ich staune - allgmeine Begeisterung ist hier selten zu finden! _________________ ___________________________________________________________________________________________
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64-8 |
| 16.10.2015 06:25  |
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| manni schrieb: |
| Ich staune - allgmeine Begeisterung ist hier selten zu finden! |
Das wird wohl daran liegen, dass Architekturwettbewerbe selten mit so einem eleganten Ergebnis ausgehen. Auch mir gefällt diese Brücke. Sie passt sich (zumindest am Computer) gut ins Stadtbild ein und ist funktional. Sowas hatte man selten.
Ich gebe es zu, als ich vom Wettbewerb gelesen habe, hatte ich Angst, dass eine Brücke in futuristischer Form kommt, aber ich wurde eines besseren belehrt. Zum Glück. :D |
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thmmax |
| 16.10.2015 20:12  |
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| Ohne hier die gute Stimmung zu zerstören: auch mir gefällt die Brücke. Ich finde aber, dass man in Innsbruck in letzter Zeit zu sehr auf 'einfache' und 'praktische' Lösungen setzt, z.B Haus der Musik, ebendiese Brücke... Ein bisschen mutiger und futuristischer könnte es meines Erachtens schon sein, vor allem wenn man die Straßenbahnstrecke auch zur Gestaltung des Stadtbildes einsetzen will! Wir bekommen jetzt an dieser Stelle eine schöne und praktische Brücke, das ist außer Zweifel. Man hätte hier aber sicher eine spektakulärere Lösung finden können, die nicht nur die alte Brücke verdeckt - ich denke z.B. an die Brücken in Jerusalem oder Porto... |
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Aus |
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anxi |
| 17.10.2015 13:11  |
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| manni schrieb: |
| Ich staune - allgmeine Begeisterung ist hier selten zu finden! |
Das liegt wahrscheinlich daran, dass es sich dabei um einen sehr guten Entwurf handelt. Die kritischen Meinungen bemängeln den Entwurf als zu pragmatisch; Mir gefällt er genau deshalb so gut;) |
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krisu |
| 19.10.2015 11:06  |
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| manni schrieb: |
| Ich staune - allgmeine Begeisterung ist hier selten zu finden! |
Ja siehst Du Manni, sogar der Kris ...
:-) |
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krisu |
| 19.10.2015 11:29  |
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| thmmax schrieb: |
| ... Ein bisschen mutiger und futuristischer könnte es meines Erachtens schon sein, |
Es handelt sich in der Innsbrucker Diktion um ein Bauwerk zweiten Ranges, bei dem Gestaltung bisweilen völlig unbekannt war. Insofern ist die jetzige Planung bereits ein gewaltiger Fortschritt.
Was sind Bauwerke ersten und zweiten Ranges in der Innsbrucker Diktion?
I.) Bauwerke ersten Ranges sind jene die in erster Linie dem Tourismus und dem Innenstadt-Einkaufsverkehr gewidmet sind. Bei diesen Bauwerken wird idR hoher Wert auf Gestaltung gelegt, das Ergebnis ist spannend und international anerkannt. Die Kosten sind jedoch dementsprechend sehr bis absurd hoch.
Bauwerke ersten Ranges nach Innsbrucker Diktion lassen sich wiederum einteilen in ..
I.a) Bauwerke die nebst primär touristischen auch lokalen Bedürfnissen dienen. Hierzu zählt gewiss die neue Hungerburg Standseilbahn mit ihren "Bubble"-Architekturen von Zaha Hadid und die sorgsam (aber seilbahntechnisch besonders teueren) in die Altsubstanz eingegliederten zwei Seilbahabschnitte.
I.b.) Bauwerke ersten Rangen, die de fakto keinen Nutzen für lokale Bedürfnisse bringen. Hierzu mag man den Neubau der Sprungschanze mit seinem an und für sich interessanten "Gipfelcafe" zählen, aber auch den Neubau der Rotunde am Bergisel im neuen Museumskomplex.
II.) Bauwerke zweiten Ranges sind jene, die überwiegend den Bedürfnissen der lokalen Bevölkerung dienen. Diese sind oft nicht nur in ihrer Wirksamkeit beschränkt, sondern auch billigst möglich ausgeführt. Hierzu zählt beispielsweise der neue Fussgängertunnel am Sillpark, eine Scheusslichkeit. Ebenso mag man die urbanistisch besonders negative Neugestaltung der Strassenräume im Zuge des Strassenbahnbaus zählen. Auch im Kleinen gibt es zahlreiche bescheidene Bauten, zB. der neue Radweg vor der Bäckerei, für den etwa 200m Gehsteig(!) geopfert wurden, damit die Parkplatzreihe erhalten(!) bleibt sowie die Visionslose Betrachtung des Radwegnetzes allgemein.
Es gibt jedoch vermehrt einzelne positive Beispiele zweiter Kategorie aus jüngerer Zeit: Die Neugestaltung der Sillmündung im Zuge der Hochwasserschutzverbaung oder endlich die kost-nix-aber-nützliche Aufweitung der Mittenwaldbahnbrücke.
Hierien würde ich die neue Grenobler Brücke zählen.
| thmmax schrieb: |
| ... vor allem wenn man die Straßenbahnstrecke auch zur Gestaltung des Stadtbildes einsetzen will! ... - ich denke z.B. an die Brücken in Jerusalem oder Porto... |
Die Grenobler Brücke ist ein Kategorie II Bauwerk, insofern ist das schon toll so wie es werden wird... |
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upwards |
| 19.10.2015 21:48  |
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Funktional ist der Doppeldecker als Lösung bestechend. Ich wiederhole mich ungern:
Der Siegerentwurf eines Betonverbund- Fachwerks mit großzügige bemesserner Querschnittshöhe ist zweifelsfrei am wirtschaftlichsten zu realisieren.
the money, stupid
thmmaxs und krisus Gedanken bringen es gut auf den Punkt... |
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